Posts Tagged ‘scom’

SCOM als SNMP Trap-Ziel nutzen

Monday, July 12th, 2010

SCOM kann genutzt werden, um SNMP-Traps von anderes Systemen, beispielsweise Netzwerkkomponenten, anzunehmen und auszuwerten. Die Traps können an einen beliebigen Management Server oder an einen Proxy Agent (System mit installiertem SCOM-Agent und aktivierter Proxy-Funktion) geschickt werden. Falls es sich beim Trap-Receiver um einen Windows Server 2008-System oder ein Windows Vista-System handelt, funktioniert die Trap-Rule bzw- der Trap-Monitor nicht korrekt. auf den jeweiligen Proxy-Systemen muss dazu noch ein Hotfix installiert werden. Ohne Hotfix bleibt SCOM bei den eingehenden Traps stumm.

http://support.microsoft.com/kb/958936

Gruss Zehni

Das Service Manager MP ist da!

Thursday, July 1st, 2010

Darauf haben wir gewartet! Vor kurzen hat Microsoft das Service Manager 2010 Management Pack für SCOM veröffentlicht. Damit wird es möglich, Service Manager-Infrastrukturen effizient zu überwachen. Hier geht’s zum Download.

Viel Erfolg beim Überwachen!
Gruss Zehni

Opalis und SCOM – Teil 2

Thursday, June 17th, 2010

Ich habe das erste Opalis/SCOM-Beispiel ein bisschen angepasst und erweitert.

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Im neuen Workflow wird alle 10 Minuten eine Datei ausgelesen, welche Namen von Servern enthält die in den Maintenance Mode versetzt werden sollen. Dieses Mal habe ich mich nicht auf das SCOM Integration Pack abgestützt, sondern verwende ein Powershell-Script um den Maintenance Mode für alle Server in der Textdatei zu starten.

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Da in der Datei mehr als ein Servername enthalten ist, wird der Workflow für jeden einzelnen Eintrag weitergeführt. Das bedeutet, dass für jeden Server in der Textdatei der Maintenance Mode gestartet wird, dass anschliessend jeder Server neu gestartet wird und zuletzt der Maintenance Mode für jeden Server wieder beendet wird. Ist die Datei hingegen leer, wird der Workflow beendet und 10 Minuten später erneut angestossen. Und sobald der Workflow für einen Server angestossen wird, entfernt Opalis auch den Eintrag aus der jeweiligen Datei. Somit werden Endlos-Loops vermieden.

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Für das Starten des Maintenance Mode wird das SCOM-Powershell Snap-In geladen (SCOM Console muss auf dem Action Server installiert sein) und anschliessend eine Verbindung zum RMS hergestellt. In diesem Beispiel habe ich für die Angabe des RMS eine globale Variable konfiguriert und verwendet.

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Nachdem das Windows Computer-Objekt sowie die entsprechenden Health Service- und Health Service Watcher-Objekte in den Maintenance Mode versetzt worden sind, werden die Systeme neu gestartet. Gleichzeitig wird eine E-Mail ausgelöst um entsprechende Personen über einen Server-Shutdown zu informieren.

Ab diesem Zeitpunkt wird alle 30 Sekunden geprüft, ob die heruntergefahrenen Server wieder erreicht werden können. Sobald dies der Fall ist (nach einem Neustart), wird der SCOM Maintenance Mode wieder beendet und erneut eine Mail versendet. Zum Abschluss des Workflows wird der Inhalt der Textdatei gelöscht so dass nicht erneut ein Reboot der Server erfolgt.

Mit Hilfe dieses Workflows können sehr einfach Server neu gestartet werden. Ein Administrator muss dazu lediglich in der angegebenen Textdatei die Servernamen der gewünschten Server eintragen. Alles andere erledigt Opalis.

Das war’s zum zweiten Teil. In Kürze geht’s weiter mit der Serie …
Gruss Zehni

Opalis und SCOM – Teil 1

Sunday, June 13th, 2010

Wenn Systeme zu Wartungszwecken neu gestartet werden müssen ist es notwendig, diese in SCOM in den Wartungsmodus zu versetzen. Wird dies nicht gemacht gibt SCOM beim Start des Server eine Fehlermeldung aus dass das System nicht mehr erreichbar ist. Dieser Prozess kann mit Opalis sehr einfach automatisiert werden. Das sieht dann beispielsweise so aus:

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Im gezeigten Beispiel habe ich eine Custom Start Action verwendet welche als Input einen Computernamen fordert. Hier kann angegeben werden, welches System neu gestartet werden soll.

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Diese Information wird dann an das nächste Objekt übergeben welches genau dieses System in den Maintenance Mode versetzt.

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Danach wird der angegebene Server nach einer kurzen Wartezeit neu gestartet. Somit ist sichergestellt, dass alle notwendigen Objekte in den Maintenance Mode versetzt werden konnten.

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Auf dem Server wird eine entsprechende Meldung angezeigt.

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Da der Server erst nach 60 Sekunden neu gestartet wird, ist im Workflow eine Wartezeit von 65 Sekunden konfiguriert. Danach wird fortlaufend geprüft, ob das System wieder erreicht werden kann. Das Objekt ist mit einem Loop konfiguriert der solange anhält, bis der Server erreicht werden kann. Sobald das System wieder erreicht werden kann, wird erneut 30 Sekunden abgewartet bis anschliessend der Maintenance Mode wieder beendet wird.

Beim gezeigten Beispiel handelt es sich um ein simples Bedürfnis dass mit Hilfe von Opalis innert weniger Minuten umgesetzt werden kann. In der Opalis-Serie werden wir Ihnen in den nächsten Wochen einige weitere hilfreiche Beispiels zeigen.

Viel Spass beim testen!
Gruss Zehni

SCOM Reports – Formatprobleme bei Export

Tuesday, March 16th, 2010

Bei der Erstellung von Reports kann es sein, dass beim Exportieren das automatisch gewählte Format nicht den Anforderungen entspricht – oder ganz einfach optisch unbrauchbar ist. Ein Problem diesbezüglich sind die unterschiedlichen Papierformate zwischen USA und Europa, und so kann es vorkommen, dass ein exportierter Report abgeschnitten und auf zwei Seiten verteilt wird.

Als Lösung kann die Rendering Engine mit einem weiteren Format ausgestattet werden, so dass der Export anschliessend genau passt. Dafür muss auf dem Reporting Server eine Änderung an der Datei rsreportserver.config vorgenommen werden.

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Im Abschnitt “Render” können zusätzliche Einträge mit benutzerspezifischen Formaten gemacht werden. In diesem Beispiel werden zwei zusätzliche Formate hinzugefügt, jeweils eines für den PDF-Export im Portrait- und Landscape-Format. Die Formatierung ist auf A4 ausgelegt.

Dieses Beispiel zeigt die Anpassung für SQL Server 2008:

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<Extension Name="PDF (A4 Landscape)"
Type="Microsoft.ReportingServices.Rendering.ImageRenderer.PDFRenderer,Microsoft.ReportingServices.ImageRendering">
       <OverrideNames>
       <Name Language="en-US">PDF in A4 Landscape</Name>
       </OverrideNames>
       <Configuration>
           <DeviceInfo>
               <OutputFormat>PDF</OutputFormat>
               <PageHeight>8.27in</PageHeight>
               <PageWidth>11.69in</PageWidth>
               <MarginBottom>0.2in</MarginBottom>
               <MarginLeft>0.2in</MarginLeft>
               <MarginRight>0.2in</MarginRight>
               <MarginTop>0.2in</MarginTop>
           </DeviceInfo>
       </Configuration>
</Extension>

<Extension Name="PDF (A4 Portrait)" Type="Microsoft.ReportingServices.Rendering.ImageRenderer.PDFRenderer,Microsoft.ReportingServices.ImageRendering">
       <OverrideNames>
       <Name Language="en-US">PDF in A4 Portrait</Name>
       </OverrideNames>
       <Configuration>
           <DeviceInfo>
               <OutputFormat>PDF</OutputFormat>
               <PageHeight>8.27in</PageHeight>
               <PageWidth>11.69in</PageWidth>
               <MarginBottom>0.2in</MarginBottom>
               <MarginLeft>0.2in</MarginLeft>
               <MarginRight>0.2in</MarginRight>
               <MarginTop>0.2in</MarginTop>
           </DeviceInfo>
      </Configuration>
</Extension>

Für SQL Server 2005 muss beim Extension Type “PDFRenderer” durch “RDPReport” ersetzt werden, der Rest ist identisch.

Die neuen Formate stehen nach der Speicherung der Datei sofort zur Verfügung und die exportierten Reports sehen nun perfekt aus!

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Und jetzt viel Spass beim exportieren :)
Gruss Zehni

Web Console Performance View

Monday, February 22nd, 2010

Die Operations Manager Web Console kann eingesetzt werden um mittels Browser auf gesammelte Informationen zuzugreifen. Seit Operations Manager 2007 R2 arbeitet die Web Console mit AJAX uns ist nicht nur leistungsfähiger sondern bietet auch mehr Möglichkeiten.

Eine Unschönheit ist allerdings die Anzeige von Leistungsdaten (Performance View). In der Web Console ist der Anzeigebereich der Leistungsdaten hartcodiert (auf einen Tag) und durch den Benutzer nicht änderbar. Mittels Anpassung in einer Datei lässt sich der Standardwert aber auf einen beliebigen Wert modifizieren, so dass Daten über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen.

Im Installationsverzeichnis des Web Console Servers (normalerweise “c:\program files\system center operations manager 2007\web console”) muss die Datei web.config editiert werden. Im Abschnitt “Configuration\AppSettings” muss ein neuer Eintrag hinzugefügt und der gewünschte Wert des Zeitfensters angegeben werden:

<configuration> (Eintrag existiert bereits)
<appsettings> (Eintrag existiert bereits)
<add key=”PerformanceHoursBefore” value=”x”> (Neuer Eintrag)

“x” steht für die Anzahl Stunden des Zeitfensters. Nach dem Hinzufügen des Eintrags muss die entsprechende Webseite und danach die Web Console neu gestartet werden. Das neue Zeitfenster ist ab diesem Zeitpunkt in jeder Performance View gesetzt.

Gruess Zehni

Operations Manager mal anders …

Wednesday, October 28th, 2009

Anbei mal eine etwas andere Methode um den Operations Manager einzusetzen. Video anschauen und relaxen :)

Das wär doch was, oder? Hier kann das Management Pack heruntergeladen werden. Viel Spass!

Gruss Zehni

Watchdog – Monitoring as a Service by itnetx gmbh

Monday, October 5th, 2009

Seit längerem ist unsere Plattform mit der wir Monitoring-Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen anbieten fertiggestellt. Jetzt sind auch die notwendigen Dokumente fertig welche den Dienst beschreiben.

Wenn bisher Monitoring kein Thema war und die IT-Infrastruktur im “Blindflug” betrieben worden ist weil keine Ressourcen für eine professionelle Überwachungslösung zur Verfügung standen, dann ist Watchdog möglicherweise eine interessante Alternative.

http://www.itnetx.ch/PDF/Watchdog_Sales_V2.1.pdf

Viel Spass beim Lesen
Zehni

System Center Operations Manager 2007 R2 - Sizing Helper

Saturday, August 22nd, 2009

Dieses neue Werkzeug kann eingesetzt werden, um schnell und einfach ein Sizing einer SCOM 2007 R2-Infrastruktur durchzuführen. Das Excel-Sheet (Makros müssen aktiviert sein) bietet beim Start eine menüartige Auswahl mit der ein Engineer oder Administrator das Szenario festlegen kann.

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Nach entsprechender Auswahl werden detailliertere Subszenarien zur Auswahl angezeigt.

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Anschliessend wird eine mögliche Architektur präsentiert. Nach der Angabe der effektiv überwachten Systeme und der jeweiligen Retention Time (der Zeitangabe wie lange Daten in der OperationsManager und OperationsManagerDW-Datenbank aufbewahrt werden sollen) werden auch die prognostizierten Datenbankvolumen präsentiert.

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Und hier gibt es das Excel Sheet. Viel Spass!

Zehni

SCOM 2007 R2 – Management Pack-Verwaltung

Tuesday, April 14th, 2009

Eine interessante Neuerung beim System Center Operations Manager 2007 R2 ist die Verwaltung von Management Packs. Bisher mussten neue Management Packs jeweils mühsam mittels Browser über den System Center Catalog heruntergeladen und dann importiert werden. Neu ist diese Funktion direkt in die Operations Manager-Console integriert.

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Mit Hilfe der integrierten Suchfunktion können die gewünschten Management Packs schnell gefunden und importiert werden. Alternativ lassen sich die Management Packs auch auf die Festplatte speichern und später von dort installieren.

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Natürlich müssen die jeweiligen Abhängigkeiten der Management Packs berücksichtigt werden. Vor dem Import wird dies automatisch geprüft. Fehlende Management Packs können per Knopfdruck hinzugefügt werden (Resolve).

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Mit Hilfe dieser neuen Funktion wird die Verwaltung von Management Packs deutlich vereinfacht. Viel Spass damit …

Zehni