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SCOM Reports – Formatprobleme bei Export

Tuesday, March 16th, 2010

Bei der Erstellung von Reports kann es sein, dass beim Exportieren das automatisch gewählte Format nicht den Anforderungen entspricht – oder ganz einfach optisch unbrauchbar ist. Ein Problem diesbezüglich sind die unterschiedlichen Papierformate zwischen USA und Europa, und so kann es vorkommen, dass ein exportierter Report abgeschnitten und auf zwei Seiten verteilt wird.

Als Lösung kann die Rendering Engine mit einem weiteren Format ausgestattet werden, so dass der Export anschliessend genau passt. Dafür muss auf dem Reporting Server eine Änderung an der Datei rsreportserver.config vorgenommen werden.

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Im Abschnitt “Render” können zusätzliche Einträge mit benutzerspezifischen Formaten gemacht werden. In diesem Beispiel werden zwei zusätzliche Formate hinzugefügt, jeweils eines für den PDF-Export im Portrait- und Landscape-Format. Die Formatierung ist auf A4 ausgelegt.

Dieses Beispiel zeigt die Anpassung für SQL Server 2008:

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<Extension Name="PDF (A4 Landscape)"
Type="Microsoft.ReportingServices.Rendering.ImageRenderer.PDFRenderer,Microsoft.ReportingServices.ImageRendering">
       <OverrideNames>
       <Name Language="en-US">PDF in A4 Landscape</Name>
       </OverrideNames>
       <Configuration>
           <DeviceInfo>
               <OutputFormat>PDF</OutputFormat>
               <PageHeight>8.27in</PageHeight>
               <PageWidth>11.69in</PageWidth>
               <MarginBottom>0.2in</MarginBottom>
               <MarginLeft>0.2in</MarginLeft>
               <MarginRight>0.2in</MarginRight>
               <MarginTop>0.2in</MarginTop>
           </DeviceInfo>
       </Configuration>
</Extension>

<Extension Name="PDF (A4 Portrait)" Type="Microsoft.ReportingServices.Rendering.ImageRenderer.PDFRenderer,Microsoft.ReportingServices.ImageRendering">
       <OverrideNames>
       <Name Language="en-US">PDF in A4 Portrait</Name>
       </OverrideNames>
       <Configuration>
           <DeviceInfo>
               <OutputFormat>PDF</OutputFormat>
               <PageHeight>8.27in</PageHeight>
               <PageWidth>11.69in</PageWidth>
               <MarginBottom>0.2in</MarginBottom>
               <MarginLeft>0.2in</MarginLeft>
               <MarginRight>0.2in</MarginRight>
               <MarginTop>0.2in</MarginTop>
           </DeviceInfo>
      </Configuration>
</Extension>

Für SQL Server 2005 muss beim Extension Type “PDFRenderer” durch “RDPReport” ersetzt werden, der Rest ist identisch.

Die neuen Formate stehen nach der Speicherung der Datei sofort zur Verfügung und die exportierten Reports sehen nun perfekt aus!

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Und jetzt viel Spass beim exportieren :)
Gruss Zehni

Web Console Performance View

Monday, February 22nd, 2010

Die Operations Manager Web Console kann eingesetzt werden um mittels Browser auf gesammelte Informationen zuzugreifen. Seit Operations Manager 2007 R2 arbeitet die Web Console mit AJAX uns ist nicht nur leistungsfähiger sondern bietet auch mehr Möglichkeiten.

Eine Unschönheit ist allerdings die Anzeige von Leistungsdaten (Performance View). In der Web Console ist der Anzeigebereich der Leistungsdaten hartcodiert (auf einen Tag) und durch den Benutzer nicht änderbar. Mittels Anpassung in einer Datei lässt sich der Standardwert aber auf einen beliebigen Wert modifizieren, so dass Daten über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen.

Im Installationsverzeichnis des Web Console Servers (normalerweise “c:\program files\system center operations manager 2007\web console”) muss die Datei web.config editiert werden. Im Abschnitt “Configuration\AppSettings” muss ein neuer Eintrag hinzugefügt und der gewünschte Wert des Zeitfensters angegeben werden:

<configuration> (Eintrag existiert bereits)
<appsettings> (Eintrag existiert bereits)
<add key=”PerformanceHoursBefore” value=”x”> (Neuer Eintrag)

“x” steht für die Anzahl Stunden des Zeitfensters. Nach dem Hinzufügen des Eintrags muss die entsprechende Webseite und danach die Web Console neu gestartet werden. Das neue Zeitfenster ist ab diesem Zeitpunkt in jeder Performance View gesetzt.

Gruess Zehni

Operations Manager mal anders …

Wednesday, October 28th, 2009

Anbei mal eine etwas andere Methode um den Operations Manager einzusetzen. Video anschauen und relaxen :)

Das wär doch was, oder? Hier kann das Management Pack heruntergeladen werden. Viel Spass!

Gruss Zehni

System Center Operations Manager 2007 R2 - Sizing Helper

Saturday, August 22nd, 2009

Dieses neue Werkzeug kann eingesetzt werden, um schnell und einfach ein Sizing einer SCOM 2007 R2-Infrastruktur durchzuführen. Das Excel-Sheet (Makros müssen aktiviert sein) bietet beim Start eine menüartige Auswahl mit der ein Engineer oder Administrator das Szenario festlegen kann.

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Nach entsprechender Auswahl werden detailliertere Subszenarien zur Auswahl angezeigt.

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Anschliessend wird eine mögliche Architektur präsentiert. Nach der Angabe der effektiv überwachten Systeme und der jeweiligen Retention Time (der Zeitangabe wie lange Daten in der OperationsManager und OperationsManagerDW-Datenbank aufbewahrt werden sollen) werden auch die prognostizierten Datenbankvolumen präsentiert.

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Und hier gibt es das Excel Sheet. Viel Spass!

Zehni

System Center Operations Manager 2007 R2 ist RTM

Saturday, May 23rd, 2009

Seit dem 22.Mai 2009 ist der neue Minor Release des System Center Operations Managers (SCOM), die Version 2007 R2, fertiggestellt!

Per sofort steht über die Microsoft Webseite eine 180 Tage-Evaluierungsversion zur Verfügung. Die RTM steht in wenigen Tagen zum Download über MSDN (oder über andere Kanäle) zur Verfügung.

Viel Erfolg!
Zehni

Operations Manager 2007 – “Reset Health” vs. “Recalculate Health”

Sunday, March 8th, 2009

Eine Frage die beim Einsatz des Operations Managers 2007 öfters auftaucht ist die nach dem Unterschied zwischen “Reset Health” und “Recalculate Health” im Health Explorer. Der Health Explorer ermöglicht einem Operator/Administrator die detaillierte Ansicht über den Zustand eines Objekts, beispielsweise eines Windows Servers oder einer logischen Disk. Dazu werden eine Reihe von Monitoren in einem hierarchischen Konstrukt angeordnet. Ein Problem kann durch das “Rollup” des Status mehrerer Objekte sofort erkannt und dargestellt werden.

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Kommen wir nun zu den zwei ominösen Optionen “Reset Health” bzw. “Recalculate Health”:

Die Option “Reset Health” ermöglicht die Zurücksetzung eines Monitorstatus auf “Healthy”. Das ist zum Beispiel dann notwendig wenn Event-Monitore mit “Manual Reset” eingesetzt werden. In diesem Fall wartet der OpsMgr-Agent auf einen bestimmten Event und meldet das Auftreten einem Management Server der wiederum veranlasst dass der Status von “Healthy” auf “Warning” oder “Critical” (je nach Monitorkonfiguration) geändert wird. Erst wenn ein Administrator diesen Status zurücksetzt wird wieder der Status “Healthy” angezeigt. Wichtig hierbei ist, dass ein zurücksetzen ohne explizite Prüfung erfolgt. Das bedeutet, dass so ein Monitorstatus auf “Healthy” geändert werden kann obwohl auf einem überwachten System nach wie vor ein Problem existiert.

Die Option “Recalculate" Health” ist seit OpsMgr-Service Pack 1 verfügbar und berechnet den Status eines Monitors neu. Dabei wird der effektive Status auf einem überwachten System neu verifiziert und anschliessend angezeigt (also anders als bei der Option “Reset Health” bei der keine effektive Prüfung erfolgt). Wenn ein Operator/Administrator demnach das Gefühl hat dass eine Anzeige in der OpsMgr-Konsole nicht stimmen kann ist mit “Recalculate Health” eine effektive Neuberechnung eines Status möglich. Natürlich kann diese Option auch genutzt werden um Fehlmanipulationen durch einen Operator/Administrator zu korrigieren, beispielsweise wenn zuvor ein Monitor zurückgesetzt worden ist ohne das Problem auf dem überwachten System zu beheben.

Ich hoffe das hilft so ein bisschen weiter …
Zehni

Microsoft System Center Operations Manager 2007 R2

Saturday, February 21st, 2009

Die nächste Generation von Microsofts End-to-End Service-Monitoring-Lösung ist in der Pipeline und wird noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Einige wichtige Neuerungen ermöglichen ein noch effizienteres Überwachen von IT-Infrastrukturen. Folgende Aufzählung gibt einen kurzen Einblick in die Neuerungen:

Management

- Bekanntes Look and Feel von OpsMgr 2007
- Direkte Anbindung an den System Center-Catalog
- Erweiterte Benachrichtigungskonfiguration
- Override-Zusammenfassungen
- Erweiterte Möglichkeiten mit der Web-Konsole
- Verbesserte Leistung der Operations-Konsole
-
SQL Server 2008-Support

Neue und erweiterte Monitoring-Templates

- Prozessüberwachung
-
Logfile-Monitoring für Nicht-Windows-Systemen
- Service-Monitoring für Nicht-Windows-Systemen
- Erweitertes OLEDB-Template
-
Erweitertes Windows Service-Template

Cross Plattform Monitoring

- Transparente Einbindung von Nicht-Windows-Systemen
-
Einheitliches Monitoring für alle Systemetypen

Service Level Tracking

- Granulare SLA-Konfiguration/-Auswertung
- Umfangreiches SLA-Reporting

Interesse geweckt? Wir stehen gerne jederzeit für Auskünfte, Beratungen oder Live-Demos zur Verfügung!

Zehni