Ich habe das erste Opalis/SCOM-Beispiel ein bisschen angepasst und erweitert.
Im neuen Workflow wird alle 10 Minuten eine Datei ausgelesen, welche Namen von Servern enthält die in den Maintenance Mode versetzt werden sollen. Dieses Mal habe ich mich nicht auf das SCOM Integration Pack abgestützt, sondern verwende ein Powershell-Script um den Maintenance Mode für alle Server in der Textdatei zu starten.


Da in der Datei mehr als ein Servername enthalten ist, wird der Workflow für jeden einzelnen Eintrag weitergeführt. Das bedeutet, dass für jeden Server in der Textdatei der Maintenance Mode gestartet wird, dass anschliessend jeder Server neu gestartet wird und zuletzt der Maintenance Mode für jeden Server wieder beendet wird. Ist die Datei hingegen leer, wird der Workflow beendet und 10 Minuten später erneut angestossen. Und sobald der Workflow für einen Server angestossen wird, entfernt Opalis auch den Eintrag aus der jeweiligen Datei. Somit werden Endlos-Loops vermieden.


Für das Starten des Maintenance Mode wird das SCOM-Powershell Snap-In geladen (SCOM Console muss auf dem Action Server installiert sein) und anschliessend eine Verbindung zum RMS hergestellt. In diesem Beispiel habe ich für die Angabe des RMS eine globale Variable konfiguriert und verwendet.

Nachdem das Windows Computer-Objekt sowie die entsprechenden Health Service- und Health Service Watcher-Objekte in den Maintenance Mode versetzt worden sind, werden die Systeme neu gestartet. Gleichzeitig wird eine E-Mail ausgelöst um entsprechende Personen über einen Server-Shutdown zu informieren.
Ab diesem Zeitpunkt wird alle 30 Sekunden geprüft, ob die heruntergefahrenen Server wieder erreicht werden können. Sobald dies der Fall ist (nach einem Neustart), wird der SCOM Maintenance Mode wieder beendet und erneut eine Mail versendet. Zum Abschluss des Workflows wird der Inhalt der Textdatei gelöscht so dass nicht erneut ein Reboot der Server erfolgt.
Mit Hilfe dieses Workflows können sehr einfach Server neu gestartet werden. Ein Administrator muss dazu lediglich in der angegebenen Textdatei die Servernamen der gewünschten Server eintragen. Alles andere erledigt Opalis.
Das war’s zum zweiten Teil. In Kürze geht’s weiter mit der Serie …
Gruss Zehni