Archive for the ‘Microsoft System Center’ Category

System Center Service Manager – CU2 und Authoring Tool RTM verfügbar

Sunday, August 15th, 2010

Seit gestern sind für den System Center Service Manager 2010 folgende Komponenten verfügbar:

Cumulative Update 2
http://support.microsoft.com/kb/2193861/en-us

Authoring Tool RTM
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=40b8f1b7-da63-46ae-9ca4-ef007fc3cb29

Gruss Zehni

SCCM 2007 R3 als RC verfügbar

Thursday, August 5th, 2010

Die wichtigsten Änderungen von SCCM 2007 R3:

Power Management

Power Management sammelt Informationen über die Benutzung der Computers und deren Power Einstellungen. Es gibt verschiedene vorgefertigte Reports, mit welchen diese Informationen dargestellt werden können

In SCCM2007 R3 können Power Plans erstellt und via Collections verteilt werden

Wenn Power Plans verteilt werden, können diese wiederum mit Reports überprüft werden. Ausserdem lässt sich ausweisen, was diese Einstellungen „Finanziell“ bringen (Green IT)

Dynamic Collection Evaluation

In SCCM 2007 SP2 R2 werden „query based collections“ regelmässig aktualisiert, basierend auf einem konfigurierten Zeitplan. Egal ob Änderungen stattgefunden haben oder nicht, es wird immer die ganze Collection neu zusammengestellt. Bei vielen Mitgliedschaften kann dies zu hoher Last auf der Site Datenbank führen. R3 erlaubt nun, nur Ressourcen zu ermitteln, welche neu in der Datenbank aufgenommen wurden. Somit kann man die Collections häufiger aktualisieren OHNE den Server zu überfordern

Delta Discovery

Mit dem Delta Discovery in R3 werden nur noch neue bzw. veränderte Active Directory Objekte erfasst. So kann der Intervall vom Delta Discovery heruntergeschraubt werden ohne den Server zu fest auszulasten (im Vergleich zu einem vollumfänglichen Discovery).
Folgende Objekte erkennt das Delta Discovery:

o Computer objects

o User objects

o Security group objects

o System group objects

 

Viel Spass mit dem wohl ersten R3 in der MS Geschichte J.

Chris

System Center Service Manager Web Portal Customization – Teil 1

Wednesday, August 4th, 2010

Mit dem Service Manager werden zwei Portale mitgeliefert die optional genutzt werden können: Ein Enduser- und eine Analyst-Portal.

Die Portale bieten folgende Möglichkeiten:

Enduser-Portal:

  • - Kontaktdaten der IT-Abteilung anzeigen
  • - Neue Requests erfassen (Incidents, Change Requests)
  • - Tracking von existierenden und alten Requests
  • - Anfordern von neuer Software
  • - User Password Reset
  • - Anzeigen von Ankündigungen (Announcements) der IT-Abteilung
  • - Durchsuchen und Anzeigen von Knowledge-Artikel
  • Analyst-Portal:
  • - Anzeigen und Verwalten von Activities, Requests etc.

Optionen “Reset Password” und “Request Software” ausblenden

Die Konfiguration ist in unterschiedlichen Dateien abgelegt.

Drive\inetpub\wwwroot\system center service manager portal\enduser\home.aspx

Drive\inetpub\wwwroot\system center service manager portal\enduser\MasterPages\ServiceManagerPortal.aspx

Drive\inetpub\wwwroot\system center service manager portal\enduser\MasterPages\ServiceManagerCommandsMaster.aspx

image

Die Dateien müssen erweitert werden. Dazu muss zuerst der Abschnitt “<"SM_WebParts:HomePageTasks ID="HomePageTasksWebPart” gesucht werden.

image

Die Zeile kann um folgende Einträge erweitert werden:

ShowResetPasswordLink="false" (nur Reset Password ausblenden)

ShowRequestSoftwareLink="false" (nur Request Software ausblenden)

ShowResetPasswordLink="false" ShowRequestSoftwareLink="false" (beides ausblenden)

image

Wenn Die Änderung in allen drei Dateien vorgenommen worden ist werden die Menüpunkte nicht mehr angezeigt.

Im nächsten Teil zeige ich, wie ein Unternehmenslogo in die Portale eingebettet werden kann.

Gruss Zehni

SNMP Traps mit SCOM auswerten

Wednesday, August 4th, 2010

Wenn ein SCOM-Server als Ziel für SNMP-Traps genutzt werden, können mit Rules oder Monitors Traps empfangen und ausgewertet werden. Die Informationen die im Trap mitgegeben werden sind im Alert Context sichtbar.

image

In der Alert Description sind keine Informationen sichtbar, so dass ein Operator jeweils die Eigenschaften des Alerts anzeigen und zum Alert Context wechseln muss. Um die Informationen des Alert Context auch in der Alert Description sichtbar zu machen können die OIDs die im Alert Context angezeigt werden mit Hilfe von Parametern in die Alert Description übergeben werden. Die Parameter müssen wie folgt angegeben werden:

$Data/EventData/DataItem/SnmpVarBinds/SnmpVarBind[OID='1.3.6.1.4.1.9839.2.1.1.11.0'][1]/Value$

(jeweils die OID austauschen)

Danach gibt es möglicherweise ein weiteres Problem. Teilweise werden in der MP-Datei nicht alle notwendigen Anpassungen korrekt vorgenommen. Das MP muss für die Korrektur exportiert und in einem XML-Editor angepasst werden. Im Abschnitt “LanguagePacks” ist der jeweilige Alert in einem der Sprachabschnitte mit den Parametern (0, 1, 2 etc.) in der Description sichtbar:

image

Im zweiten Sprachabschnitt fehlt diese Information möglicherweise. In diesem Fall muss Sie manuell angepasst werden, so dass die Description in beiden Sprachabschnitten identisch ist. Danach MP importieren und die Alerts Descriptions werden fehlerfrei angezeigt.

Gruss Zehni

SCOM als SNMP Trap-Ziel nutzen

Monday, July 12th, 2010

SCOM kann genutzt werden, um SNMP-Traps von anderes Systemen, beispielsweise Netzwerkkomponenten, anzunehmen und auszuwerten. Die Traps können an einen beliebigen Management Server oder an einen Proxy Agent (System mit installiertem SCOM-Agent und aktivierter Proxy-Funktion) geschickt werden. Falls es sich beim Trap-Receiver um einen Windows Server 2008-System oder ein Windows Vista-System handelt, funktioniert die Trap-Rule bzw- der Trap-Monitor nicht korrekt. auf den jeweiligen Proxy-Systemen muss dazu noch ein Hotfix installiert werden. Ohne Hotfix bleibt SCOM bei den eingehenden Traps stumm.

http://support.microsoft.com/kb/958936

Gruss Zehni

Das Service Manager MP ist da!

Thursday, July 1st, 2010

Darauf haben wir gewartet! Vor kurzen hat Microsoft das Service Manager 2010 Management Pack für SCOM veröffentlicht. Damit wird es möglich, Service Manager-Infrastrukturen effizient zu überwachen. Hier geht’s zum Download.

Viel Erfolg beim Überwachen!
Gruss Zehni

Opalis und SCOM – Teil 2

Thursday, June 17th, 2010

Ich habe das erste Opalis/SCOM-Beispiel ein bisschen angepasst und erweitert.

image

Im neuen Workflow wird alle 10 Minuten eine Datei ausgelesen, welche Namen von Servern enthält die in den Maintenance Mode versetzt werden sollen. Dieses Mal habe ich mich nicht auf das SCOM Integration Pack abgestützt, sondern verwende ein Powershell-Script um den Maintenance Mode für alle Server in der Textdatei zu starten.

image

image

Da in der Datei mehr als ein Servername enthalten ist, wird der Workflow für jeden einzelnen Eintrag weitergeführt. Das bedeutet, dass für jeden Server in der Textdatei der Maintenance Mode gestartet wird, dass anschliessend jeder Server neu gestartet wird und zuletzt der Maintenance Mode für jeden Server wieder beendet wird. Ist die Datei hingegen leer, wird der Workflow beendet und 10 Minuten später erneut angestossen. Und sobald der Workflow für einen Server angestossen wird, entfernt Opalis auch den Eintrag aus der jeweiligen Datei. Somit werden Endlos-Loops vermieden.

image

image

Für das Starten des Maintenance Mode wird das SCOM-Powershell Snap-In geladen (SCOM Console muss auf dem Action Server installiert sein) und anschliessend eine Verbindung zum RMS hergestellt. In diesem Beispiel habe ich für die Angabe des RMS eine globale Variable konfiguriert und verwendet.

image

Nachdem das Windows Computer-Objekt sowie die entsprechenden Health Service- und Health Service Watcher-Objekte in den Maintenance Mode versetzt worden sind, werden die Systeme neu gestartet. Gleichzeitig wird eine E-Mail ausgelöst um entsprechende Personen über einen Server-Shutdown zu informieren.

Ab diesem Zeitpunkt wird alle 30 Sekunden geprüft, ob die heruntergefahrenen Server wieder erreicht werden können. Sobald dies der Fall ist (nach einem Neustart), wird der SCOM Maintenance Mode wieder beendet und erneut eine Mail versendet. Zum Abschluss des Workflows wird der Inhalt der Textdatei gelöscht so dass nicht erneut ein Reboot der Server erfolgt.

Mit Hilfe dieses Workflows können sehr einfach Server neu gestartet werden. Ein Administrator muss dazu lediglich in der angegebenen Textdatei die Servernamen der gewünschten Server eintragen. Alles andere erledigt Opalis.

Das war’s zum zweiten Teil. In Kürze geht’s weiter mit der Serie …
Gruss Zehni

Opalis und SCOM – Teil 1

Sunday, June 13th, 2010

Wenn Systeme zu Wartungszwecken neu gestartet werden müssen ist es notwendig, diese in SCOM in den Wartungsmodus zu versetzen. Wird dies nicht gemacht gibt SCOM beim Start des Server eine Fehlermeldung aus dass das System nicht mehr erreichbar ist. Dieser Prozess kann mit Opalis sehr einfach automatisiert werden. Das sieht dann beispielsweise so aus:

image

Im gezeigten Beispiel habe ich eine Custom Start Action verwendet welche als Input einen Computernamen fordert. Hier kann angegeben werden, welches System neu gestartet werden soll.

image

Diese Information wird dann an das nächste Objekt übergeben welches genau dieses System in den Maintenance Mode versetzt.

image

image

Danach wird der angegebene Server nach einer kurzen Wartezeit neu gestartet. Somit ist sichergestellt, dass alle notwendigen Objekte in den Maintenance Mode versetzt werden konnten.

image

Auf dem Server wird eine entsprechende Meldung angezeigt.

image

Da der Server erst nach 60 Sekunden neu gestartet wird, ist im Workflow eine Wartezeit von 65 Sekunden konfiguriert. Danach wird fortlaufend geprüft, ob das System wieder erreicht werden kann. Das Objekt ist mit einem Loop konfiguriert der solange anhält, bis der Server erreicht werden kann. Sobald das System wieder erreicht werden kann, wird erneut 30 Sekunden abgewartet bis anschliessend der Maintenance Mode wieder beendet wird.

Beim gezeigten Beispiel handelt es sich um ein simples Bedürfnis dass mit Hilfe von Opalis innert weniger Minuten umgesetzt werden kann. In der Opalis-Serie werden wir Ihnen in den nächsten Wochen einige weitere hilfreiche Beispiels zeigen.

Viel Spass beim testen!
Gruss Zehni

Opalis

Sunday, June 13th, 2010

Wie bereits vielen bekannt sein dürfte, hat Microsoft vor einigen Wochen Opalis übernommen. Damit hat Microsoft nun einen der letzten fehlenden Bausteine für die vollständige Automatisierung von Prozessen in die System Center-Familie integriert. Mit Hilfe von Opalis haben Administratoren die Möglichkeit, Prozesse in einem GUI-Designer abzubilden und so vollständig zu automatisieren und zu visualisieren. Mit Hilfe von sog. Integration Packs werden Objekte für die Integration von verschiedenen Produkten wie beispielsweise Operations Manager, Active Directory oder einer ganzen Reihe von Dritthersteller-Produkten zur Verfügung gestellt.

Die Lizenzierung erfolgt über die Server Management Suites Enterprise bzw. Datacenter (SMSE, SMSD). Somit steht das Produkt denjenigen Kunden welche bereits über diese Lizenzen verfügen per sofort zur Verfügung!

In diesem Blog werden wir in den nächsten Wochen einige interessante Beiträge zu diesem Thema posten. In der Zwischenzeit sind hier weitere Informationen erhältlich.

Gruss und bis bald
Zehni