Archive for the ‘Virtualisierung’ Category

Network Load Balancing (NLB) mit Hyper-V-VMs

Thursday, May 6th, 2010

Selbst wenn Server virtualisiert auf einer hochverfügbaren Hyper-V-Infrastruktur betrieben werden kann es sein, dass mehrere VMs mittels Network Load Balancing (NLB) zu einem NLB-Verbund (NLB-Cluster, NLB-Array) zusammengeschlossen werden müssen (z.B. für verteile Webserver-Farmen oder verteilte Forefront TMG-Infrastrukturen).

NLB für Hyper-V-VMs ist grundsätzlich kein Problem. Weil NLB aber die MAC-Adressen von NICs ändert muss der “Hardware”-Konfiguration von VMs besondere Beachtung geschenkt werden. Die Änderung einer MAC-Adresse ist in einem Hyper-V-Umfeld nur mit synthetischen NIC-Treibern, nicht aber mit Legacy-NICs (emulated) möglich. Obwohl grundsätzlich mit synthetisierten NICs gearbeitet wird (Performance) kann es Situationen geben in denen emulierte (langsamere) NICs im Einsatz sind (z.B. wenn VMs mittels PXE/WDS/SCCM installiert werden). Dann ist NLB nur einsetzbar wenn vorab die NIC ausgetauscht wird.

Viel Erfolg!
Zehni

Cluster Shared Volumes

Friday, August 28th, 2009

Mit dem Server 2008 R2 wurde der Failover Cluster speziell für Hyper-V weiterentwickelt. Um die Funktionalität des Live-Migrations (ähnlich VMotion von VMware) voll auszuschöpfen, muss der Failover Cluster mit den Cluster Shared Volumes erweitert werden. Dieser Artikel beschreibt, wie Schritt für Schritt diese Funktionalität eingeschaltet wird.

Öffnen Sie die Failover Cluster Management Konsole Ihres Server 2008 R2.

Schalten Sie die Cluster Shared Volumes ein.

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Ein sehr wichtiger Hinweis. Diese Funktionalität ist nur für Hyper-V entwickelt worden. Bitte nicht für einen SQL Server verwenden!

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Nun ist in der Konsole ein neuer Menupunkt vorhanden.

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Nun müssen Sie die verfügbaren Cluster Disk in ein Cluster Shared Volume umwandeln. Dies können Sie erreichen, indem Sie dem Menupunkt Cluster Shared Volume eine leere! Disk hinzufügen. Nachdem dieser Schritt erfolgreich abgeschlossen wurde, wird auf dem Cluster Node ein neuer Ordner erstellt. Dieser wird mit ClusterStorage benannt. Innerhalb dieses Ordners werden nun die verbundenen Cluster Shared Volumes angezeigt. Dies ist einer der Gründen, weshalb die Cluster Member alle ab dem gleichen Laufwerksbuchstaben starten müssen!

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Viel Spass mit dem neuen Server 2008 R2 und vor

allem mit den Failover Cluster integrierten Hyper-V Funktionalitäten!

Phipu

Cluster Laufwerke und die GUID

Sunday, June 7th, 2009

Ausgangslage: Sie betreiben virtuelle Server auf einem Hyper-V Failover Cluster und konfigurieren die Umgebung mit dem “System Center Virtual Machine Manager 2008”.

Mit dem “System Center Virtual Machine Manager 2008” kann “leider” pro Laufwerk nur ein virtueller Server verwaltet werden. Pro Laufwerk bedeutet auch –> ein Laufwerk = ein Laufwerkbuchstaben. Somit ist die Anzahl der virtuellen Server sehr schnell und auch sehr stark eingeschränkt. Die Einschränkung wird mit dem “System Center Virtual Machine Manager 2008 R2” aufgehoben sein. Bis dahin veröffentlichte Microsoft eine Umgehungslösung. Die Anbindung der Laufwerke über die GUID. Unter dem folgenden Link kann das Update heruntergeladen werden:

http://support.microsoft.com/kb/951308/en-us

Installieren Sie den Patch auf dem Server, auf welchem sich die Failover Cluster Management Konsole befindet und nicht etwa auf dem Hyper-V Server. Nach der erfolgreichen Installation muss der Server, oder auch das Windows Vista, neu gestartet werden.

Erstellen Sie auf dem SAN oder NAS ein neues LUN.

Öffnen Sie nun auf einem Hyper-V Node das Tool DISKPART. Geben Sie die folgenden Befehle ein:

rescan

select disk ….. (Nummer der entsprechenden Disk)

online disk

attribute disk clear readonly

convert gpt

create partition primary

format fs=ntfs quick

Anschliessend ist die Disk im Cluster Manager mit der GUID ersichtlich und der neue virtuelle Server kann mit Hilfe des “System Center Virtual Machine Manager 2008” auf die neue freie Disk installiert werden.

Viel Spass beim “guiden”

Phipu

MAC Adressen Pool im Hyper-V Server verwalten

Friday, March 6th, 2009

Der Hyper-V Server verwaltet die MAC Adressen für die virtuellen Server in einem dafür vorgesehenen Pool. Der Hyper-V Server Host berechnet die MAC Adressen für die virtuellen Server nach einem bestimmten Algorithmus, um die Vergabe von doppelten Adressen zu umgehen. Dies aber leider nur auf dem Host. Wenn nun weitere Hyper-V Server zu einem Cluster zusammengeschlossen werden, kann es vorkommen, dass die virtuellen Server auf den unterschiedlichen Hosts die gleichen MAC Adressen haben. Um dies zu umgehen, müssen auf dem Hyper-V Server die MAC Adressen Pools bearbeitet werden. Diese Angaben können in der Registry gefunden werden.

HKLM\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Virtualization

Hyper-V

Unter diesem Wert können nun die Pools der MAC Adressen auf dem Host bearbeitet werden.

Die bereits vergebenen MAC Adressen werden durch das Bearbeiten der Registry nicht beeinflusst. Dieser Pool kommt nur beim Erstellen eines virtuellen Servers zu tragen.

Server 2008 R2

Microsoft hat diese Problematik erkannt. Im Server 2008 R2 ist das Bearbeiten der Registry nicht mehr erforderlich. Der MAC Adressen Pool kann über ein GUI bearbeitet werden.

MAC

Wenn Sie Fragen rund um den Hyper-V Server haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Phipu

VMware VMDK in Hyper-V VHD Dateien umwandeln

Tuesday, March 3rd, 2009

Die VMware Workstation Testumgebung auf meinem Notebook wollte ich in Hyper-V Dateien umwandeln. Auf der Suche im Internet bin auf folgendes Tool gestossen:

Vmdk2Vhd

http://forevergeeks.com/convert-vmdk-vmware-to-vhd-virtual-server-files

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Mit dieser einfachen EXE Datei können die bestehenden VMware Server problemlos in Hyper-V Dateien konvertiert werden.

Selbstverständlich können Sie auch mit dem System Center Virtual Machine Manager, kurz SCVMM, Server um konvertieren. Dies auf die verschiedenen Varianten:

P2V (Physical-to-Virtual-Machine Conversion)

V2V (Virtual-to-Virtual-Machine Conversion)

Unter dem untenstehenden Link können Sie sich weiter informieren.

http://technet.microsoft.com/en-us/scvmm/bb871026.aspx

Viel Spass beim konvertieren…:-)

Phipu

Server 2008 Core Networking

Sunday, March 1st, 2009

Server 2008 ohne GUI. Für bestimmte Serverrollen nur von Vorteil. So auch für eine hochverfügbare Hyper-V Umgebung. Um diese Hochverfügbarkeit sicherstellen zu können, müssen die Netzwerkkarten zu einem Team hinzugefügt werden. Dieses Vorhaben kann auf einer Server 2008 Core Installation zu einer Herausforderung werden. Nicht aber mit dem Teaming Tool von Broadcom. Auf einer Kommandozeilen basierten Form können mit wenigen Befehlen die Karten zu einem funktionierenden Team zusammengefügt werden. Ein Beispiel:

baspscfg -name CORETeam -type 0 -pnic 03:00.0 -pnic 07:00.0 -ip 172.16.37.91 -smask 255.255.255.0 -gw 172.16.37.254 -dns 172.16.37.2 -dns 172.16.37.98 -wsp 172.16.37.2 -wss 172.16.37.98

Das Tool von Broadcom kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

http://support.us.dell.com/support/downloads/download.aspx?c=us&l=en&s=gen&releaseid=R200460&formatcnt=1&libid=0&fileid=278026

Wenn Sie weitere Fragen zu einer hochverfügbaren Hyper-V Umgebung haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Phipu